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Die Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage entscheidet sich beim Eigenverbrauch: Selbst genutzter Strom ersetzt teuren Netzstrom, eingespeister Strom wird seit 2026 zum Marktpreis vergütet (mit Minimalvergütung für kleine Anlagen) – und ab 2027 gilt der stündliche Börsenpreis. Ohne Massnahmen nutzt ein typisches Einfamilienhaus rund 26% seines Solarstroms selbst. So steigern Sie diesen Wert:
Das Steuerhirn verteilt Ihren Solarstrom automatisch dorthin, wo er am meisten wert ist – zuerst Haushalt, dann Batterie, E-Auto und Wärmepumpe. Grundlage für alle weiteren Hebel.
Der grösste Einzelhebel – der Eigenverbrauch steigt von rund 26% auf 49%, die Unabhängigkeit von 47% auf 80% (unser Standard-Rechenbeispiel). In Herrliberg, Erlenbach, Meilen und seit August 2026 in der Stadt Zürich gibt es dafür sogar Förderbeiträge.
Die Wallbox lädt gesteuert dann, wenn das Dach produziert – aus überschüssigem Strom wird Reichweite statt Einspeisung.
Warmwasser und Heizung laufen in den Sonnenstunden – Sie speichern Solarstrom als Wärme, ganz ohne Batterie.
Waschmaschine, Tumbler, Geschirrspüler mit Timer oder EMS zwischen 10 und 15 Uhr laufen lassen – simpel und gratis.
Im Mehrfamilienhaus verkaufen Sie den Solarstrom an Ihre Mietparteien (ZEV); seit 2025 geht das dank virtuellem ZEV ohne eigene Messinfrastruktur und über das Grundstück hinaus. Mehr Parteien = mehr Direktverbrauch.
Die lokale Elektrizitätsgemeinschaft erlaubt es, Überschussstrom an Abnehmer in derselben Gemeinde zu verkaufen – mit 40% Rabatt auf die Netznutzung. Genau genommen erhöht die LEG nicht den physischen Eigenverbrauch Ihrer Anlage, aber sie wirkt wirtschaftlich gleich: Ihr Überschuss erzielt lokal einen besseren Preis als bei der Einspeisung. Ideal, wenn Dach gross und Eigenbedarf klein ist.
Unsere ehrliche Einordnung: Nicht jeder Hebel lohnt sich für jedes Haus. Wir rechnen Ihnen transparent vor, welche Kombination für Ihr Objekt das Maximum bringt – das ist unser 360°-Ansatz.
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Quellen: Swissolar – «2026: Was gilt neu für Photovoltaikanlagen?» · Branchenempfehlung «Lokale Elektrizitätsgemeinschaften» (Swissolar/VSE)